![]() Sinntaler Sozialdemokraten begrüßen Entscheidung des Kreisausschusses Habekost, Schüssler und Ullrich – Entscheidung ist Ergebnis von zahlreichen Gesprächen
Die Sinntaler Sozialdemokraten danken an dieser Stelle Landrat Erich Pipa und Schuldezernent Matthias Zach für die Entscheidung, den Schulentwicklungsplan nicht über das Knie zu brechen.
Dass der Vorschlag des Schuldezernenten Matthias Zach kontroverse Diskussionen aufwirft, war allen Beteiligten bewusst. Allerdings ist Zach hoch anzurechnen, dass er Politik gestalten will und nicht wie in der Vergangenheit auf Entscheidungen von anderen Ebenen wartet und den schwarzen Peter somit anderen zuschiebt.
Es ist das Gebot der Stunde, bei einem solch emotionalen Thema wie der Schließung von Grundschulstandorten eine breite öffentliche Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern zu führen. Mit der Entscheidung den Schulentwicklungsplan nicht am 1. Juni im Kreistag zu beschließen, wird der zeitliche Druck und hoffentlich auch die Emotionalität aus der Diskussion genommen. Jetzt werden beide Seiten, sowohl die Grundschulstandorte als auch Main-Kinzig Kreis aufeinander zugehen müssen, um die bestmögliche Lösung herbeizuführen.
Die SPD Sinntal verurteilt die Umgangsform einzelner persönlich Betroffener. „Trotz der aufgeheizten Stimmung müssen alle Beteiligten zu jeder Zeit einen kühlen Kopf bewahren und sowohl verbale als auch angedrohte körperliche Attacken sind kein Stil und für die vermeintliche Durchsetzung der eigenen Interessen absolut ungeeignet“, reagiert Habekost auf zahlreiche Entgleisungen bei diversen Versammlungen.
„Die Kollegen Carsten Ullrich, Heinrich Schüssler und auch ich selbst haben uns nicht hinter Pressemitteilungen und sonstigen Aufforderungen verschanzt, sondern haben offensiv mit den Beteiligten das Gespräch gesucht. Wir haben viel persönliche Energie und Zeit für dieses nun vorliegende Ergebnis aufgewendet“, so Habekost weiter.
Die drei Sozialdemokraten haben sich in diversen nützlichen Hintergrundgesprächen für einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern eingesetzt. Auch die Sinntaler CDU ist nun gefordert mit konstruktiven Vorschlägen,den eingeschlagenen Weg zu begleiten und nicht abseits zu stehen. Fundamental Opposition oder Parteipolitik sollte hier nicht im Vordergrund stehen, sondern alle Beteiligten sollten sich jetzt gemeinschaftlich dafür einsetzen, dass für beide Seiten ein tragfähiges Ergebnis erreicht werden kann. „Wer ernsthaft an erfolgversprechenden Gesprächen interessiert ist, die lösungsorientiert sind, und wer persönliche Interessen hinten anstellt, dem reichen wir die Hand zum Dialog“, erklärt der SPD Fraktionsvorsitzende.
Mit dem ehemaligen Leiter des staatlichen Schulamtes Eberhard Luft ist es dem Landrat gelungen einen, sowohl fachlich als auch menschlich geeigneten, Mediator für die schwierige Aufgabe der Vermittlung zwischen den beiden Seiten zu gewinnen.
Auch erwarten die Sinntaler Sozialdemokraten von der Opposition im Kreistag, klare Aussagen zu den Sparvorschlägen des CDU Finanzministers Dr. Schäfer. In einer Handlungsempfehlung des Finanzministers für Kommunen/Landkreise, die unter den Schutzschirm des Landes Hessen schlüpfen wollen, wird klar gefordert Schulstandorte den sinkenden Schülerzahlen vor Ort anzupassen und diese zu schließen. „Wer mit Vehemenz wie die Kreis CDU fordert, unter den kommunalen Schutzschirm zu flüchten, der muss sich auch zu diesem Vorschlag positionieren“, so Habekost abschließend.
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Kontakt ![]() Oliver Habekost
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